Hessen


Marburg

Fachpatin
Prof. Dr. med. Katja Becker

Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -Psychosomatik und -Psychotherapie, Universitätsklinikum Marburg
Hans-Sachs-Straße 4 · 35039 Marburg
T 06421 / 58 662 60 · F 06421 / 58 689 75
kjp@med.uni-marburg.de
www.uni-marburg.de/fb20/kjp/


Kita „Auf der Weide“
Leitung Renate Schöffmann
Auf der Weide 2a · 35037 Marburg
T 06421 / 277 34
kiga-aufderweide@marburg.de
www.kita-aufderweide.de






Fachpatin Prof. Dr. med. Katja Becker

Wetzlar

Fachpatin
Dr. med. Ute Tolks-Brandau

Leitende Ärztin der kinder- und jugendpsychiatrischen Ambulanz und Tagesklinik Wetzlar Außenstelle der Vitos Klinik Rehberg Herborn
Sophienstraße 7 · 35576 Wetzlar


Kita "Bärenland"
Leitung Regina Köhlinger
Goethestr. 29 · 35582 Wetzlar
kita-baerenland@wetzlar.de


"Kinderland Nauborn"
Leitung Doris Lüdeke
Solmserweg 25b · 35580 Wetzlar
kita-nauborn@wetzlar.de


"Kindertagesstätte Naunheim"
Leitung Désirée Lehr
Schulstrasse 14 · 35584 Wetzlar
kita-naunheim@wetzlar.de




Fachpatin Dr. med. Ute Tolks-Brandau


Professorin übernimmt Patenschaft für Marburger Kita

Am 27.01.2011 fand der erste Informationsabend des Achtung! Kinderseele Kita-Patenprogrammes in der Kita „Auf der Weide“ in Marburg statt. Prof. Dr. med. Katja Becker, Direktorin der Klinik für Kinder- und Jugendpsychiatrie, -Psychosomatik und -Psychotherapie im Universitätsklinikum Marburg, hat die Patenschaft für die Kita übernommen. Als direkte Ansprechpartnerin wird sie die Kindertagesstätte beim seelisch gesunden Erwachsenwerden der Kinder zukünftig beratend begleiten. Der Einführungsabend war ein voller Erfolg. Moderiert wurde er von Renate Schöffmann, der Leiterin der Marburger Kita. Mit dabei war auch Elke Siegel-Engelmann, die das Projekt als Fachaufsicht für die Marburger Kindertagesstätten unterstützt und begleit.

Der kurze Draht zur Fachpatin und die Möglichkeit einer anonymen Beratung

Zu Beginn des Einführungsabends stellte Frau Professor Becker die Stiftung Achtung! Kinderseele, deren Vision und das Konzept des Kita-Patenprogrammes vor. Besonders gut aufgenommen wurde die Idee des Kita-Paten Koffers, der Informationsmaterialien zu verschiedenen relevanten Themen zur seelisch gesunden Kinderentwicklung für Erzieherinnen und Eltern enthält. Es kristallisieren sich zwei hauptsächliche Wünsche in Richtung Unterstützung heraus: Der eine ist der „kurze Draht“ von Erzieherinnen und Pädagogen zu Frau Professor Becker, wenn es z.B. um spezifische Fragestellungen zu einem speziellen Thema geht oder auch die Möglichkeit sich anonym (ohne Namensnennung des Kindes) beraten zu lassen. Der andere Wunsch betraf die Aufnahme eher spezifischen Fragestellungen, wie Kinder psychisch kranker Eltern oder auch Kinder schwer körperlich erkrankter Eltern sowie Empfehlungen zu möglichen Ansprechpartnern.

Trennungsängste, Trotzverhalten und der Übergang von der Kita in die Schule

Während am Einführungsabend ausschließlich Erzieherinnen teilnahmen, soll die Fachpatenschaft zukünftig auch von Eltern genutzt werden können. Deswegen sollen die Informationsabende des Kita-Patenprogrammes bis zu dreimal pro Jahr mit den Elternabenden zusammengelegt werden. Ein erster Elternabend mit Vorstellung der Stiftung Achtung! Kinderseele, der Stiftungsidee und des Kita-Patenprogrammes wird am 30.03.2011 um 20.00 Uhr in der Kita stattfinden. Für den Elternabend wurden verschiedene mögliche Themen wie Trennungsängste, Trotzverhalten und Begleitung der Kinder bei Übergängen (in den Kindergarten oder auch vom Kindergarten in die Schule) als mögliche Themen vorgeschlagen. Eltern sollen aber auch für sie relevante Themen vorschlagen können.

Die besonders unterstützen und fördern, die weniger Glück hatten als andere

„Es war beeindruckend und schön, wie begeistert die Erzieherinnen die Patenidee aufnahmen und wie viel Schwung und Ideen sich schon bei dem ersten Gespräch ergaben“ so Professor Becker. Auch fand sie das Engagement und die Kompetenz die Erzieherinnen bemerkenswert und auch dass in dieser Einrichtung bereits eine Psychologin die Erzieherinnen begleitet und berät und einzelne Kinder spezifisch fördert. „Es ist toll, wie sehr auch das Jugendamt Marburg in Person von Frau Siegel-Engelmann, der Fachaufsicht über die Marburger Kitas, das Projekt unterstützt. Es ist wirklich sehr schön zu sehen, dass diese gemeinsame Idee von vielen multiprofessionellen Berufsgruppen getragen wird. Alle stimmen darin überein, dass Kinder unserer Gemeinschaft gute Chancen bekommen sollen, seelisch gesund erwachsen zu werden und dass diejenigen, besonders unterstützt und gefördert werden sollen, die vielleicht weniger Glück hatten als andere.“



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