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"Meister von Morgen": Online-Seminar „Seelisch gesund durch die Ausbildung“

Wildblumen

© Ivan Samkov from Pexels

27. Juli 2021

In unserem Programm „Meister von Morgen“ bieten wir am 3. November um 10 Uhr ein weiteres Online-Seminar für Ausbilder*innen und Ausbildungsbegleiter*innen zum Thema „Seelisch gesund durch die Ausbildung“ an. Referieren wird Fachärztin Türksen Tezcek-Ince aus Hannover. Weitere Informationen finden Sie durch einen Klick auf das Foto.

In Deutschland werden fast 25 Prozent aller Ausbildungsverträge vorzeitig gelöst. Vor allem Jugendliche, die psychisch belastet sind, brechen ihre Ausbildung oft frühzeitig ab, was negative Folgen für ihre gesamte Erwerbsbiografie haben kann. Wie mehrere Studien zeigen, haben die seelischen Erkrankungen von jungen Erwachsenen durch die Corona-Pandemie signifikant zugenommen. Dies stellt viele Ausbildungsbetriebe vor neue Herausforderungen.


Im Rahmen der Online-Veranstaltung gibt Türksen Tezcek-Ince, Fachärztin für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -psychotherapie, Einblicke in das Thema psychische Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen. Sie erläutert, wie sich psychische Belastungen im Arbeitsalltag äußern - und wie Ausbilder*innen und Ausbildungsbegleiter*innen damit umgehen können. Im Anschluss daran können die Teilnehmer*innen Fragen stellen und in den Austausch gehen. 


Wir organisieren das Online-Seminar in Kooperation mit dem SES Baden-Württemberg Nord. Es ist für alle Ausbilder*innen und Ausbildungsbegleiter*innen sowie alle Interessierten offen. 


Anmeldungen


Bitte richten Sie Ihre Anmeldung bis zum 28. Oktober per Email mit Angabe Ihres Namens, des Veranstaltungstitels und Veranstaltungsdatums an: info@achtung-kinderseele.org Nach Ihrer Anmeldung erhalten Sie einen Einladungslink, den Sie am Tag der Veranstaltung am Computer/Laptop einfach anklicken können, um an der Veranstaltung teilzunehmen; eine Teilnahme über das Tablet / Smartphone ist mit der kostenfreien Zoom-App möglich. Bei Fragen hierzu melden Sie sich gern per Mail oder telefonisch bei der Stiftung: info@achtung-kinderseele.org oder Tel.: 040 / 320 8830 – 25.


Förderung


Die Deutsche Bahn Stiftung unterstützt unser Werben für mehr gesellschaftliche Akzeptanz von  psychischen Erkrankungen sowie unsere  Informations- und Aufklärungsarbeit im Programm „Meister von Morgen“.

Weitere Neuigkeiten aus unserer Arbeit

10. Juni 2024

Seelische Gesundheit: Drittes Erklärvideo für Eltern gelauncht

Unsere ersten beiden animierten Erklärfilme für geflüchtete und eingewanderte Eltern sind allein auf Facebook und Instagram über 60.000 Mal angesehen worden. Nun haben wir den dritten Film der Reihe gelauncht. Er steht auf Arabisch, Ukrainisch und Deutsch zur Verfügung und umreißt, was Eltern im Alltag dafür tun können, ihrem Kind Sicherheit und Stabilität zu geben und seine Persönlichkeits-Entwicklung zu fördern. Und er gibt Tipps, wie sie mit Fragen des Kindes zur eigenen Herkunftsgeschichte gut umgehen können.

6. Juni 2024

Webseminare für Eltern - bisher in Eng-lisch, Türkisch, Arabisch und Russisch

Schon Kinder im Kita- und Grundschulalter können seelische Probleme haben. Als Reaktion auf das große Interesse an unseren in mehreren Sprachen angebotenen Erklärfilmen bieten wir seit März 2024 auch fremdsprachige Webseminare zur Förderung der seelischen Gesundheit an. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Die 60-minütigen Zoom-Seminare werden von Fachärzt:innen geleitet und gehen u.a. auf die Resilienz-Stärkung und den Umgang mit Medien ein. Die Teilnehmer:innen können Fragen stellen.

15. Januar 2024

Studien: Besonders Mädchen von psychischen Krankheiten betroffen

Für Jugendliche und junge Erwachsene sind Depressionen und Burn-out die meist gefürchteten Krankheiten. 48 Prozent der 14- bis 29-jährigen haben davor laut einer forsa-Umfrage mehr Angst als vor jeder anderen Erkrankung. Gleichzeitig werden mehr junge Menschen seelisch krank als vor der Pandemie. So wurden 2022 in Hessen knapp acht Prozent der bei der DAK Gesundheit versicherten Mädchen neu mit einem psychischen Problem oder einer Verhaltensstörung diagnostiziert. Bei den Jungen waren es knapp sechs Prozent.

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