Studien: Besonders Mädchen von psychischen Krankheiten betroffen

15. Januar 2024
Für Jugendliche und junge Erwachsene sind Depressionen und Burn-out die meist gefürchteten Krankheiten. 48 Prozent der 14- bis 29-jährigen haben davor laut einer forsa-Umfrage mehr Angst als vor jeder anderen Erkrankung. Gleichzeitig werden mehr junge Menschen seelisch krank als vor der Pandemie. So wurden 2022 in Hessen knapp acht Prozent der bei der DAK Gesundheit versicherten Mädchen neu mit einem psychischen Problem oder einer Verhaltensstörung diagnostiziert. Bei den Jungen waren es knapp sechs Prozent.
Besonders stark von seelischen Krankheiten betroffen sind Mädchen zwischen 15 und 17 Jahren. Sie leiden vor allem unter Ängsten, Zwängen und Essstörungen, während bei Jungen eher Onlinesucht und auffälliges Sozialverhalten diagnostiziert werden. Bei Jungen, aber auch bei Kindern aus sozial schwächeren Haushalten, wird von einer höheren Dunkelziffer augegangen. Gerade letztere werden seltener behandelt, obwohl sie ein höheres Risiko tragen, seelisch zu erkranken.
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6. März 2026
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Für Multiplikatoren: neue Info-Flyer zu unseren Erklärfilmen
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