Benachteiligte Kinder und Jugendliche im Fokus: neue Kooperation mit dem Hilfswerk Arche

© Kinderhilfswerk Arche
2. Dezember 2021
Mit Unterstützung der Deutsche Bahn Stiftung werden wir ab 2022 im Rahmen einer Kooperation Fortbildungen für Mitarbeiter:innen des Kinder- und Jugendhilfswerks Arche anbieten – mit dem Ziel, dass sie psychische Belastungen und Erkrankungen ihrer Schützlinge besser erkennen und einordnen können und gut über die Hilfsangebote in ihrer Region informiert sind.
Das Kinder- und Jugendwerk Arche bietet an bundesweit 28 Standorten in15 Städten einen verlässlichen Anlaufpunkt mit Freizeitaktivitäten, Hausaufgabenbetreuung und Lernförderung für sozial benachteiligte Schüler:innen an. Rund 4500 Kinder und Jugendliche nutzen die Angebote der Arche, viele davon an jedem Schultag.
Gegründet wurde die Arche auf Initiative von Pastor Bernd Siggelkow 1995 in Berlin-Hellersdorf. Das Kinder- und Jugendhilfswerk hat für seine Arbeit verschiedene Auszeichnungen erhalten: u.a. den HanseMerkur-Anerkennungspreis für Kinderschutz 2002 und die Carl-von-Ossietzky-Medaille der Internationalen Liga für Menschenrechte 2005. Inzwischen bietet die Arche auch je eine Anlaufstelle in Polen und in der Schweiz.
In den vereinbarten Fortbildungen für die Arche-Mitarbeiter:innen werden wir uns auf Basis eines möglichst praxisorientierten Theorie-Teils darauf konzentrieren, konkrete Situationen und Fallbeispiele zu besprechen, die von den Teilnehmenden eingebracht werden. So sollen sowohl die Arche-Mitarbeiter:innen als auch ihre Schützlinge unmittelbar profitieren.
Auch die Charles Hosie - Stiftung, die sich seit vielen Jahren in unserem Kita-Patenprogramm engagiert, ist überzeugt vom Potential der neuen Kooperation und unterstützt die Schulung der Mitarbeiter:innen der Kindertagestätte „Arche Noah“ in Hamburg mit einer Spende.
Die Deutsche Bahn Stiftung, die Charles Hosie - Stiftung, die Stiftung „Achtung!Kinderseele“ und die Arche möchten mit diesem Projekt dazu beitragen, die in den Bereichen Bildung und psychische Gesundheit von Kindern und Jugendlichen erwarteten negativen Folgen der Corona-Pandemie abzumildern.

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