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Deutsche Bahn Stiftung fördert „Meister von Morgen“

Wildblumen

Die Deutsche Bahn Stiftung ist unser Förderer für das Programm "Meister von Morgen".

16. Oktober 2019

So sensibilisieren wir gemeinsam für psychische Erkrankungen in der Ausbildung

Bundesweit brechen jährlich fast 25% aller Auszubildenden ihre Ausbildung ab. Häufig sind psychische Probleme der entscheidende Grund. Zu oft sind psychische Erkrankungen bei Jugendlichen und jungen Erwachsenen schambesetzt und werden spät erkannt. Und das, obwohl sie zu den häufigsten Erkrankungen in der Altersgruppe von Auszubildenden zählen.


Gemeinsam mit der Deutsche Bahn Stiftung bauen wir unser Engagement im Bereich „seelische Gesundheit von Jugendlichen und jungen Erwachsenen“ aus. Im Programm „“ sensibilisieren Fachärztinnen und Fachärzte für Kinder- und Jugendpsychiatrie und -Psychotherapie die Bezugspersonen von Auszubildenden für psychische Erkrankungen und zeigen Hilfswege auf. Sie beraten mit Fachvorträgen ehrenamtliche und professionelle Ausbildungsbegleiterinnen und -Begleiter zu Themen wie Angst, Depression oder ADHS.


Die Deutsche Bahn Stiftung setzt sich für die Integration von Menschen am Rande der Gesellschaft ein und fördert ehrenamtliches Engagement. Sie möchte eine chancengerechte Gesellschaft mitgestalten und den gesellschaftlichen Zusammenhalt stärken. Dabei zählt auch der Bereich psychische Gesundheit und Depressionsprävention zu ihren Tätigkeitsfeldern. Gemeinsam mit der Deutsche Bahn Stiftung setzen wir uns dafür ein, die gesellschaftliche Sensibilität gegenüber psychischen Erkrankungen zu erhöhen. Insbesondere in der Altersgruppe und im Umfeld von Jugendlichen und jungen Erwachsenen möchten wir Vorurteile gegenüber der Krankheit Depression abbauen.


Konkret bedeutet dies: wir weiten unsere Vortragsreihe aus und wir gehen online! Im Oktober 2019 startete unsere erste Aufklärungskampagne auf Instagram. In abwechslungsreichen Posts sensibilisieren wir Jugendliche und junge Erwachsene in der Ausbildung und ihr Umfeld für das Thema psychische Auffälligkeiten. Und rufen mit #powerfürdieseele dazu auf, der Seele Gutes zu tun. Psychische Erkrankungen in der Ausbildung dürfen kein Tabuthema sein!


Informieren Sie sich zur Deutsche Bahn Stiftung auf

Weitere Neuigkeiten aus unserer Arbeit

10. Juni 2024

Seelische Gesundheit: Drittes Erklärvideo für Eltern gelauncht

Unsere ersten beiden animierten Erklärfilme für geflüchtete und eingewanderte Eltern sind allein auf Facebook und Instagram über 60.000 Mal angesehen worden. Nun haben wir den dritten Film der Reihe gelauncht. Er steht auf Arabisch, Ukrainisch und Deutsch zur Verfügung und umreißt, was Eltern im Alltag dafür tun können, ihrem Kind Sicherheit und Stabilität zu geben und seine Persönlichkeits-Entwicklung zu fördern. Und er gibt Tipps, wie sie mit Fragen des Kindes zur eigenen Herkunftsgeschichte gut umgehen können.

6. Juni 2024

Webseminare für Eltern - bisher in Eng-lisch, Türkisch, Arabisch und Russisch

Schon Kinder im Kita- und Grundschulalter können seelische Probleme haben. Als Reaktion auf das große Interesse an unseren in mehreren Sprachen angebotenen Erklärfilmen bieten wir seit März 2024 auch fremdsprachige Webseminare zur Förderung der seelischen Gesundheit an. Die Teilnahme ist kostenlos und ohne Anmeldung möglich. Die 60-minütigen Zoom-Seminare werden von Fachärzt:innen geleitet und gehen u.a. auf die Resilienz-Stärkung und den Umgang mit Medien ein. Die Teilnehmer:innen können Fragen stellen.

15. Januar 2024

Studien: Besonders Mädchen von psychischen Krankheiten betroffen

Für Jugendliche und junge Erwachsene sind Depressionen und Burn-out die meist gefürchteten Krankheiten. 48 Prozent der 14- bis 29-jährigen haben davor laut einer forsa-Umfrage mehr Angst als vor jeder anderen Erkrankung. Gleichzeitig werden mehr junge Menschen seelisch krank als vor der Pandemie. So wurden 2022 in Hessen knapp acht Prozent der bei der DAK Gesundheit versicherten Mädchen neu mit einem psychischen Problem oder einer Verhaltensstörung diagnostiziert. Bei den Jungen waren es knapp sechs Prozent.

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